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Agility

Agility ist geballte Lebensfreude für Mensch und Hund


Agility
(engl.:sprich ädschility Wendigkeit, Flinkheit) ist eine Hundesportart aus England für Hund und Mensch. Im Vordergrund steht die Bewältigung eines Hindernisparcours. In den 80er Jahren kam diese Sportart auch nach Deutschland. Heute gehört Agility zu den etablierten, modernen Hundesportarten und wird von sehr vielen Vereinen angeboten, Tendenz steigend. (Wikipedia)

Der Hund durchläuft dabei einen Parcours, der zusammengestellt ist aus bis zu zwanzig verschiedenen Hindernissen. Hierbei ist zu unterscheiden zwischen dem A-Lauf, bei dem es außer einfachen Sprunghürden auch Kontaktzonengeräte (Wippe, A-Wand, Laufsteg) gibt, und dem Jumping, bei dem die Kontaktzonengeräte fehlen und das Team (Hund + Führer) die "üblichen" Geräte wie Tunnel, Weitsprung und Slalom in vorgegebener Reihenfolge schnellstmöglich und fehlerfrei bewältigen muss.

Das Überwinden der Hindernisse wird spielerisch gelernt, denn bei Agility stehen Spiel und Spaß im Vordergrund. Dadurch wird die gute Partnerschaft und tiefe Bindung, die zwischen Hund und Hundeführer schon bestehen soll bevor man mit Agility beginnt, noch weiter vertieft.

Jeder, der einem Team beim Aglity-Training oder Turnier zuschaut, wird von dieser positiven Atmosphäre zwischen Hund und Führer begeistert sein.

Bei Agility durchläuft der Hundeführer mit seinem Hund, der ohne Leine und Halsband geführt wird, einen bis zu 200 Meter langen Parcour, in dem im Abstand von 5 bis 7 Meter 12 bis 20 Hindernisse in flüssiger stets variierender Reihenfolge aufgestellt sind. Das sind unter anderem: Sprünge, fester Tunnel, Sacktunnel, Reifen, Slalom, Weitsprung, Tisch und die Kontaktonenhindernisse Laufsteg, Wippe und Steilwand. Die zu überwindende Sprunghöhe richtet sich nach der Größe des Hundes. Bezüglich der Sprunghöhe unterscheidet man 3 Klassen:

Smal (S) kleiner als 35 cm Widerristhöhe
Medium (M) ab 35 cm und kleiner ans 43 cm Widerristhöhe
Large (L) ab 43 cm Widerristhöhe

Um leistungsgerecht zu starten, haben sich 3 Leistungsklassen bewährt, die mit A1 bis A3 bezeichnet werden. Daneben gibt es noch A0 und Senioren.

A0 freiwillig für Anfänger
A1 die unterste Leistungsklasse, Mindestalter 18 Monate
A2 die mittlere Leistungsklasse,
A3 die höchste Leistungsklasse und
Senioren.

     

Der Hund soll diese Hindernisse in erster Linie fehlerfrei in einem vorgegebenem Zeitlimit überwinden. Bei gleicher Fehlerzahl entscheidet die Zeit.

Da man den Hund ohne Leine führt, geschieht die Kommunikation mit ihm über die Körper- und Lautsprache des Führers, um ihm im Parcour „den richtigen Weg“ zu zeigen. Gehorsamkeit und Geschicklichkeit des Hundes, körperliche Fitness, flinkes Denken und behendes Reagieren des Hundeführers und vor allem eine gute Harmonie und ein großes Vertrauen sind hierbei Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit.

Haben wir Ihr Interesse geweckt ? Wir freuen uns auf Sie und Ihren Hund.

Die Trainer: Bettina und Lothar Thurm, Prof. Karl-Heinz Blumers, Denise Eckert, Miriam Christmann, Johanna Riemer und Sabine Dejung